Unsere Erfolge...

Schon 1977 stellten sich die ersten bedeutenderen Wettkampferfolge ein und 1978 erkämpfte das junge Kata-Team mit Ewald Roth, Josef Oberroither und Josef Fuchs eine Silbermedaille bei den Österreichischen Meisterschaften der Junioren in Vorarlberg. Im selben Jahr legte Josef Oberroither als erster Schwanenstädter die Prüfung zum 1. Dan ab und wurde damit zum jüngsten Schwarzgurt-träger Österreichs. 1979 folgte erstmals eine Bronzemedaille bei offiziellen Österreichischen Staats-meisterschaften der allgemeinen Klasse und seither wurden ohne Unterbrechung jedes Jahr in den Katabewerben bei Landes, Staats- und Österreichischen Meisterschaften Medaillen errungen. Unter der umsichtigen Führung von Bruno Neumitka und der sportlichen Leitung durch Sensei Norio Kawasoe entwickelte sich Schwanenstadt mehr und mehr zu einem der Karatezentren des Landes. Von Schwanenstadt aus wurden schließlich Vereine in Ampflwang, Gmunden, Attnang-Puchheim und Vöcklabruck gegründet.
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Sensei Yasuyuki Fujinaga und Ewald Roth
Nachdem Sensei Norio Kawasoe im Jahr 1985 nach Vorarlberg übersiedelt war und deshalb den Verein nicht mehr mit der gewohnten Regelmäßigkeit betreuen konnte, wurde im April 1988 dank tatkräftiger Unterstützung durch Sportunion-Präsident Franz Kahlhofer ein weiterer japanischer Großmeister als Trainer verpflichtet: Sensei Yasuyuki Fujinaga, 5. Dan, Chief-Instructor der Japan Karate Association in Österreich. Seiner technischen und methodischen Brillanz und menschlichen Größe ist die weitere Aufwärtsentwicklung des Karate im Schwanenstädter Verein zu verdanken.

1984 hatte Ewald Roth die administrative und sportliche Leitung des Vereines übernommen. Seine in den eigenen Wettkampfeinsätzen geknüpften internationalen Kontakte führten ab dem Jahr 1991 weitere ausländische Spitzentrainer nach Schwanenstadt. Insbesondere die enge Zusammenarbeit mit dem vielfachen Europameister und deutschen Bundestrainer Efthimios Karamitsos und dem vielfachen Europa- und Weltmeister Dario Marchini sorgten einerseits für eine stetige Aufwärtsent-wicklung in sportlicher Hinsicht, andererseits jedoch auch für ein tieferes Verständnis der weit über das Sportliche hinausgehenden Aspekte des Karate-Do.

Insgesamt 24 Staatsmeistertitel der allgemeinen Klasse, unzählige Landesmeistertitel und Me- daillen bei Staatsmeisterschaften, Österreichischen Meisterschaften und Landesmeisterschaften wurden bislang von Schwanenstädter Athleten errungen. Erfolgreichster Sportler war Ewald Roth, der neben seinen nationalen Siegen mit dem 7. Platz bei der Europameisterschaft aller Stilrich-tungen 1993 in Prag und dem 10. Platz bei der Weltmeisterschaft aller Stilrichtungen 1994 in Malaysia auch für die bisher beste Plazierung eines Österreichers in dieser Disziplin sorgte.
Staatsmeistertitel mit der Kata-Mannschaft (gemeinsam mit Ewald Roth) errangen Josef Ober- roither, Peter Fürhapper, Wolfgang Kleemayr, Karl Walter, Stefan Mayr und Konstantin Jordanidis sowie im Jahr 2001 erstmals Roland Breiteneder, Simon Klausberger und Nicolas Rodler.

Überdies gelang es Roland Breiteneder, den Junioren-Einzelbewerb der Shotokan-Europameister-schaft 1997 zu gewinnen und 1999 gemeinsam mit Simon Klausberger und Nicolas Rodler den Junioren-Europameistertitel in der Mannschaft zu holen.
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Shotokan-WM in Moskau 1999 (v.l.n.r): Stefan Mayr, Ewald Roth, Konstantin Jordanidis
Das Jahr 2000 schließlich brachte mit 4 Europameistertiteln, 1 Vize-Europameister und 2 EM- Bronzemedaillen noch nie dagewesene Erfolge: Gold für Konstantin Jordanidis im Einzelbewerb, Gold für das Herrenteam (Ewald Roth, Konstantin Jordanidis, Stefan Mayr), Gold für Ursula Inzinger im Teambewerb, Gold für Simon Klausberger im Junioren-Einzel, Silber für Simon Klaus-berger und Nicolas Rodler im Junioren-Team, Bronze für Ursula Inzinger im Einzel der Damen, Bronze für Nicolas Rodler im Junioren-Einzel.
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