die Anfänge...

Die Sektion Karate der Sportunion Schwanenstadt wurde im Jahr 1971 vom oberösterreichischen Karate-Pionier Otto Müller gegründet. Dem starken Zulauf, den die hierzulande noch sehr junge und fast völlig unbekannte Kampfkunst von Anfang an hatte, stand jedoch ein Mangel an ausreichend qualifizierten Trainern gegenüber, sodaß eine regelmäßige Betreuung der neugegründeten Sektion in Schwanenstadt nicht möglich war. Nur dem unermüdlichen Einsatz einiger Gründungsmitglieder, unter ihnen Alois Scheuringer, Alfred Gangl, Erwin Tomme, Peter Haukwitz und Anton Hellwagner, ist es zu verdanken, daß der Verein die schwierigen Anfangsjahre überstand.

stehend v.l.n.r: Bruno Neumitka, Alfred Gangl, Alois Scheuringer; knieend v.l.n.r: T. Scheuringer, E. Roth (1972)
Schließlich übernahm im Jahr 1974 Bruno Neumitka, ein früherer Judo- und Jiu-Jitsu-Spezialist der Europaklasse, die Leitung der auf wenige Mitglieder zusammengeschrumpften Karategruppe. Unter großem persönlichem Einsatz gelang ihm 1976 das Kunststück, einen japanischen Spitzentrainer in die Provinz zu holen: Sensei Norio Kawasoe, damals 4. Dan, Studentenweltmeister, Mitglied des japanischen Nationalteams und Absolvent der renommierten Takushoku-Universität, betreute fortan wöchentlich die verbliebenen und nunmehr rasch neu dazukommenden Schwanenstädter Karatesportler.

Sensei Norio Kawasoe und Ewald Roth
1984 hatte Ewald Roth die administrative und sportliche Leitung des Vereines übernommen. Seine in den eigenen Wettkampfeinsätzen geknüpften internationalen Kontakte führten ab dem Jahr 1991 weitere ausländische Spitzentrainer nach Schwanenstadt. Insbesondere die enge Zusammenarbeit mit dem vielfachen Europameister und deutschen Bundestrainer Efthimios Karamitsos und dem vielfachen Europa- und Weltmeister Dario Marchini sorgten einerseits für eine stetige Aufwärtsent-wicklung in sportlicher Hinsicht, andererseits jedoch auch für ein tieferes Verständnis der weit über das Sportliche hinausgehenden Aspekte des Karate-Do.
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