Von Donnerstag bis Sonntag versammelten sich Karateka im Budokan Wels, um unter der Anleitung der italienischen Senseis Dario Marchini, Cristina Restelli und Luciano Boccuni zu trainieren. Wie gewohnt wurden die Teilnehmenden in drei Gruppen eingeteilt, um ein möglichst gezieltes und niveaugerechtes Training zu ermöglichen.
Im Zentrum des Lehrgangs standen die klassischen Elemente des traditionellen Karate-do: Kihon als Grundlage, Kata als Ausdruck von Form und Disziplin sowie Bunkai zur Vertiefung des Verständnisses für die Anwendung der Techniken. Das Kata-Programm spannte einen weiten Bogen – von Heian Shodan, der ersten Kata für Anfängerinnen und Anfänger, bis hin zu Jiin, einer anspruchsvollen Kata für fortgeschrittene Karateka. Ergänzt wurde das Programm durch traditionelle Kumite-Partnerübungen, die das im Training Erlernte praktisch erfahrbar machten. Einsteigerinnen und Einsteiger konnten an den Grundlagen feilen, während erfahrene Karateka an komplexeren Bunkai-Interpretationen arbeiteten. Genau diese Bandbreite gilt seit über drei Jahrzehnten als Markenzeichen des Welser Sommerlehrgangs.
Gruppenfoto: Michael Stoeglehner
Meister aus Italien lehren beim Sommerlehrgang
05.07.2026 - Bereits zum 31. Mal fand der traditionelle Karate-do Sommerlehrgang statt – ein fester Termin im Kalender vieler Karateka. Vier Tage lang stand das Welser Dojo ganz im Zeichen von Kihon, Kata und Bunkai.

