78(!) Karateka bei der Kyu-Prüfung

28.06.2010 -

Knapp nach Ende des 16. Karate-Sommerlehrganges wurde das Budokan in einen Prüfungsraum umgebaut, in dem Sensei Ewald Roth die Prüfungen vom 8. bis 2. Kyu abnahm. Im ersten Durchgang waren traditionell die Kandidatinnen und Kandidaten zum 8. Kyu an der Reihe, danach aufsteigend nach Kyu-Grad alle weiteren Prüflinge bis zum 6. Kyu. Jeder Karateka hatte nach den Vorgaben des Prüfungsprogrammes in der Reihenfolge Kihon-Übungen, Kumite, (Kihon Ippon oder Jiu Ippon)  zwei Kata (entsprechend der Leistungsstufe) und Theoriefragen zu absolvieren. Nach diesem ersten Prüfungsteil erhielten die erfolgreichen Karateka die begehrten Urkunden und ihre Ausweise aus den Händen von Sensei Roth. Als Neuerung gab es für die, die sich rechtzeitig zur Prüfung angemeldet hatten, bereits jetzt den entsprechenden neuen Gürtel als Zeichen der nächsten Stufe auf der Leistungsleiter des Karate-do. Die Kandidaten die den 8. Kyu erreicht haben, können in der nächsten Zeit Mitglieder im Verein werden, und erhalten damit auch einen Karate-Ausweis des ÖKB ausgestellt, gleichzeitig wird auch ein Abbuchungsauftrag ausgefüllt (Beitrittsformular..., Abbuchungsauftrag...).

Nach dieser ersten Erfolgszeremonie kamen die Kandidaten der Mittelstufe an die Reihe: 5. bis 2. Kyu. Hier sind die Anforderungen inhaltlich und vom Umfang her deutlich höher, es wird wesentlich mehr Wert gelegt auf die korrekte Ausführung der Technik, vor allem mit Kime und dem Gefühl für die richtige Distanz. Insbesondere bei den Prüfungen zum 3. bzw. 2. Kyu wird schon ein hohes Maß an technischem Können und guter Kondition für einen positiven Prüfungserfolg erwartet. Um ca. 18.15 Uhr erhielten dann auch die Prüflinge dieses Durchganges ihre Urkunden und Ausweise als Zeichen des positiven Prüfungserfolges vom Sensei überreicht.

Insgesamt war das Niveau durchaus ansprechend, es weiß aber wohl auch jeder/jede selbst sehr gut, wo er/sie noch deutliches Verbesserungspotential hat - Karate-do läßt sich eben nicht aus Büchern oder Bildern lernen, es geht nur mit vielen, vielen Wiederholungen der gleichen Bewegungsmuster nach dem Grundsatz eines alten japanischen Schwertmeisters: "...führe deine Übungen mit der Überzeugung aus, dass du sie heute besser als gestern machst und morgen besser als heute...", denn ...der Weg zum Erfolg kennt keine Abkürzung... (Masahiko Tanaka).

Herzlichen Dank an den Sensei für seine Zeit und seine Geduld , an Meli für die tolle Unterstützung und vor allem an alle Trainerinnen und Trainer für ihre sehr gute Aufbauarbeit in den einzelnen Trainings während des ganzen Jahres!

HWS