Vukasin Peric war der Athlet des Tages: In der Disziplin Kata Individual U8 holte er den Turniersieg. In seiner ersten Runde bezwang er Luca Lenz von der Karate Union Walserfeld klar mit 4:1. Im zweiten Duell setzte er sich mit 3:2 gegen Oskar Vilsecker vom USV Wals-Laschensky – Kido Karate durch. Ein souveräner Auftritt von Anfang bis Ende. In der Altersklasse U10 Kata schaffte es Vukasin zusätzlich auf den starken 7. Platz.
Knapp an Gold vorbei, aber dennoch beeindruckend: Mykyta Hrihorashenko erkämpfte sich im Kumite male U21 bis 75 kg den zweiten Platz. Der Welser setzte sich gegen Athleten aus Polen und Deutschland durch und zeigte dabei konstant starke Leistungen. Im Finale musste er sich schließlich denkbar knapp mit 5:6 dem Polen Jan Fierek geschlagen geben – ein Ergebnis, das zeigt, wie eng die Spitze auf diesem Niveau beisammen liegt.
Ebenfalls auf dem Podest landete Oleksandr Cheban im Kumite Individual male Juniors bis 68 kg mit Platz drei. Nach einem Freilos startete er mit einem beeindruckenden 9:0 gegen einen italienischen Gegner in den Bewerb, gewann danach gegen den Wiener Marko Kuzmanoski und traf dann auf den späteren Turniersieger Pascal Kasprzak aus Polen – ein Duell, das denkbar knapp gegen den Welser entschieden wurde. In der Trostrunde zeigte Oleksandr Nervenstärke, gewann gegen einen deutschen Athleten und holte sich so die Bronzemedaille.
Weitere Platzierungen: Marlene Eberl (Kata Individual Juniors, Platz 7), Emina Jukic (Kumite Individual Cadets -54 kg, Platz 7), Adna Sakanovic (Kumite Individual Juniors -59 kg, Platz 7) und Luca van Niekerk (Kumite U10 +34 kg, Platz 5) komplettierten das solide Gesamtergebnis des Vereins.
Coach Said blickte am Ende eines langen Wettkampftages stolz auf seine Athletinnen und Athleten: „Jeder Wettkampf ist eine neue Lektion, und jeder Erfolg ist der Lohn für harte Arbeit."
Gold, Silber, Bronze: Wels räumt in Salzburg ab
27.06.2026 - Die Walserfeldhalle in Wals-Siezenheim war Schauplatz eines der größten internationalen Karate-Nachwuchsturniere Österreichs. Knapp 1.000 Nennungen aus 128 Vereinen und 15 Nationen sorgten für ein hochklassiges Teilnehmerfeld – und das bei Rekordtemperaturen in ganz Österreich. Unsere Karateka bewiesen dabei einen kühlen Kopf.











