Pop Symphonica mit Karatedo im Designcenter

15.02.2013 -

Kompositon, Musik und Tanz als kreative Künste auf der einen Seite und die Kampfkunst Karatedo auf der anderen Seite wurden durch den Linzer Universalkünstler Hans Peter Gratz in besonderer Weise vereint. Gratz führt mit seinen Crossover-Kompositionen zwischen Klassik und Pop das Publikum in eine Zauberwelt, die ihresgleichen sucht. Es entsteht dabei eine Symbiose der Künste, in der insbesonders Tanz und Karate-do durch die Dynamik der Bewegungen beeindrucken. Begleitet von der Musik, dem Orchester und dem Farbenspiel entsteht so ein wahres Feuerwerk der Gefühle, Träume verschmelzen mit Realität, Musik, Tanz und Kampfkunst werden dem Publikum in spektakulären Bildern nahegebracht.
Besonders intensiv wird das Erlebnis noch dann, wenn man sich bewußt macht, daß es sich bei Musik, Tanz und Kampfkunst um die ältesten Künste überhaupt handelt, die die Menschen schon seit Jahrtausenden begleiten und - wie im Designcenter eindrucksvoll zu erleben - nichts von ihrer Faszination eingebüsst haben - im Gegenteil!

Die Farbe Rot hat in der Pop Symphonica wiederum die Bipolarität von Liebe und Kampf zum Ausdruck gebracht, wobei die Liebe und die Nähe der Geschlechter in sehr emotionaler Weise durch die Tänzer und Tänzerinnen dargestellt wurden. Die vier Karate-do-Meister (Ewald Roth, Stefan Mayr, Simon Klausberger, Thomas Kaserer) zeigten - begleitet von der Musik, den Lichteffekten und den Tänzern - Sequenzen der Kata Gojushiho dai bzw. Sochin und als besonderen Ausdruck des Kampfes eindrucksvolle Ausschnitte aus dem Bunkai der beiden Kata gegen drei Angreifer - das Publikum wurde zu einem der emotionalen Höhepunkte des Abends geführt und war sicht- und hörbar begeistert von der Kombination aller Elemente und der Dynamik der Darstellung.

Zum zweiten Mal nach dem "Klang der Farben" im letzten Jahr konnte nunmehr erfolgreich eine Kooperation mit dem Künstler Hans Peter Gratz realisiert werden, die für uns im Zentrum die Vision der Karate-Weltmeisterschaft 2016 trägt: "Sport - Kunst - Kulturen". Wir werden in den nächsten Jahren noch eine Reihe weiterer Projekte unter diesem Motto umsetzen und so die Dimensionen und Aspekte unserer Kampfkunst Karate-do den Menschen auch über andere Perspektiven zugänglich machen.