Mykyta Hrihorashenko

U21-EM: Mykyta kämpft sich auf Platz fünf

07.02.2026 - Bei den EKF Junioren-Europameisterschaften im zypriotischen Limassol zeigte Mykyta Hrihorashenko eine beeindruckende Leistung und verfehlte das Podest nur denkbar knapp. Der Kämpfer von Karate-do Wels belegte in der Kategorie bis 75 Kilogramm den hervorragenden fünften Rang.

Der Weg ins Halbfinale verlief für den Welser nahezu makellos: Drei überzeugende Siege in Folge brachten ihn in die Runde der letzten Vier, wo er auf den Niederländer Ricardo Franken traf. Gegen den späteren Silbermedaillengewinner fand Mykyta kein Mittel und musste sich mit 1:4 geschlagen geben.

Im Kampf um die Bronzemedaille wartete mit dem Russen Gadzhi Gadzhiev – Series-A-Zweiter aus Tiflis – ein weiterer starker Gegner. Die Begegnung entwickelte sich zu einem packenden Duell: Gadzhiev übernahm zunächst die Führung, doch Mykyta gab nicht auf und drehte den Rückstand mit einer starken Aufholjagd auf 3:2. Das entscheidende Manko war der Senshu-Vorteil seines Kontrahenten – wer als Erster trifft, hat im Gleichstand die Nase vorn. Um diesen Vorteil zu egalisieren, musste der Welser zwingend angreifen, bot dadurch jedoch Konter-Gelegenheiten an und verlor schließlich mit 3:4.

„Das Ergebnis schmerzt, denn ich gehe bei jedem Turnier mit dem klaren Ziel an den Start, eine Medaille zu holen – diese hier war mir besonders wichtig", äußerte sich Mykyta nach dem Wettkampf. „Diesmal hat es nicht gereicht. Ich werde noch härter trainieren und bin fest davon überzeugt: Was ich mir verdient habe, das werde ich mir auch holen."

Trotz des knapp verpassten Edelmetalls stellte Mykyta mit seinem fünften Platz das beste österreichische Einzelergebnis dieser Europameisterschaft auf.

Foto: KarateInsights/Martin Kremser